Frequently Asked Questions

Begleitendes Fahren (9)

Da die Jugendlichen beim begleiteten Fahren überwiegend ein Fahrzeug der Familie bzw. einer Begleitperson mitbenutzen, sollte die Versicherungspolice für das Auto angepasst werden. Teilen Sie der Kfz-Versicherung die Teilnahme am begleiteten Fahren unbedingt vor der ersten Begleitfahrt mit! Die eventuelle Anpassung der Police ist sehr wichtig. Der Grund: In manchen Fällen ist im Versicherungsvertrag ein Mindestalter zum Führen des entsprechenden Fahrzeugs genannt. Im Schadensfall beim BF17 kann es dann zu erheblichen Problemen mit der Versicherung kommen, wenn ein Fahrzeug benutzt wird, für das ein höheres Mindestalter für den Fahrer oder die Fahrerin vereinbart worden ist. Nach dem BF17 belohnen einige Versicherungen die Teilnahme mit geringeren Beiträgen. Bitte sprechen Sie dazu direkt mit Ihrer Kfz-Versicherung.

Ursprünglich war die Fahrerlaubnis im begleiteten Fahren nur innerhalb Deutschlands gültig. Mittlerweile dürfen BF17-Teilnehmer unter Einhaltung der deutschen Begleitauflagen auch in Österreich Auto fahren. Das sollte aber unbedingt und in jedem Fall vorher mit der Haftpflichtversicherung abgeklärt werden.

Nein. Allerdings ist der Beifahrersitz vorteilhaft, weil der Fahranfänger die Begleitperson dort besser wahrnimmt. Außerdem hat der Begleiter vorne im Auto eine bessere Übersicht über den Verkehr und kann den Fahranfänger besser unterstützen.

Ja, die Regel besagt bis 0,5-Promille. Aber mal ehrlich, es sollte selbstverständlich sein, dass das die Ausnahme ist…

JA 😉 Falls du doch mal deine Mama oder deinen Papa auf den Roller spazieren fährst, schicke mir bitte ein Foto 😉

Nein. Trotz Fahrverbot ist der Begleiter weiterhin ohne Unterbrechung im Besitz der Fahrerlaubnis.

Alle die älter als 30 Jahre sind, maximal EINEN Punkt im Fahreignungsregister („in Flensburg“) haben und mindestens die letzten 5 Jahre durchgehend im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B waren.

Die Begleitperson zeichnet sich durch ihre langjährige Fahrerfahrung aus. Durch ihre Anwesenheit soll sich der Fahrneuling sicherer fühlen. Die Begleitung steht dem Fahrer als kompetente Ansprechperson zur Verfügung. Sie beobachtet aufmerksam den Verkehr, unterstützt den Fahranfänger oder-anfängerin gegebenenfalls durch Kommentare und gibt ihm – zum Beispiel am Ende der Fahrt – ein Feedback zum Fahrverhalten. Die Begleitperson hat keine Ausbildungsfunktion und sie darf nicht in das Fahren eingreifen.

Die Ausbildung in der Fahrschule legt den Grundstein für sicheres Autofahren. Allerdings verunglücken Fahranfänger und -Anfängerinnen häufig kurz nachdem sie ihre Führerscheinprüfung abgelegt haben. Für sie bietet das begleitete Fahren die Möglichkeit, nach der Ausbildung bis zu zwölf Monate in Begleitung eines erfahrenen Erwachsenen weiter zu üben. Dabei profitieren Jugendliche von der Erfahrung, Ruhe und Voraussicht ihrer Begleitpersonen, die diese sich als Pkw-Fahrer und -Fahrerinnen angeeignet haben. Die Praxis zeigt, dass die „begleiteten Jugendlichen“ ein Mehrfaches an Kilometern zurücklegen, als während der Ausbildung in der Fahrschule möglich ist. Und die Wissenschaft belegt: Anschließend ist ihr Unfallrisiko beim selbstständigen Fahren deutlich niedriger als bei den Fahranfängern und -Anfängerinnen, die kein „begleitetes Fahren ab 17“ absolviert haben.

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